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Das Äußere des Otterhounds wird ausgiebig auf der Rassestandardseite beschrieben- hier möchte ich mehr auf die “Inneren Werte” der Hunde eingehen.
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Wer wie ich, die Lang- oder zotthaarigen Hunde bevorzugt, dabei einen großen Hund haben möchte, den man nicht an jeder Straßenecke antrifft, landet irgendwann unweigerlich bei den großen Süd-und Osteuropäischen Hirtenhunden. Ob Türkischer, Russischer Abstammung, ob vom Balkan oder der Iberischen Halbinsel, es sind für meinen Geschmack alles sehr schöne Hunde.Sie wurden über Jahrhunderte auf nur ein Ziel selektiert-einen unbestechlichen, selbstständig arbeitenden Wächter der Viehherden zu erhaltenNun ist es auch in der Einsamkeit des Anatolischen Hochlandes, oder der Mittelasiatischen Steppen wichtig, daß die Hunde misstrauisch jedem Femden gegenüber sind..
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Große INNERE Ruhe die man AUSSEN sieht
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Auch müssen sie ihre Herde gegen wildernde Hunde, Wölfe und Bären verteidigen. Diese Hunde haben eine niedrige Reizschwelle und greifen oft unvermittelt Fremde oder vermeintliche Rivalen an. Kämpfe werden oft bis zum bitteren Ende ausgetragen. Also alles in allem gesehen für ein freundliches Miteinander mit Nachbarn, anderen Hundebesitzern usw. ein nicht unbedingt förderliches Verhalten. Obwohl der Otterhound diesen Hunden sehr ähnlich sieht, ist er genau das Gegenteil dieser Hunde
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So viele Hunde, und das ohne Streit......jedenfalls meistens.......
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Als Meutehund wurde er auf ein optimales Sozialverhalten hin gezüchtet. Man stelle sich eine Meute von 40 raufenden Hunden vor. Wie bei allen Hounds, dem britischen Ausdruck für Meutehunde, wurden auch beim Otterhound zur Zucht nur friedliche, nicht zum Raufen neigende Hunde zugelassen. Wie mir ein Zeuge einer der letzten offiziellen Otterjagden in England erzählte, wurden agressive Hunde von den Besitzern der Meuten an Bauern als Hofhunde abgegeben und somit von der Zucht ausgeschlossen.
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Auch Bolle, unser Schafpudel, ist kein Raufer, aber ein “ACTIONGELADENES SPORTGERÄT“ Paul wird oft rabiat von ihm angegangen, aber es hat noch keinen Ernsten Streit gegeben. Irgendwann stimmt Paul ein sonores Brummen an, was Bolle mit happsigen Quiklauten beantwortet. Dann trollen sich Beide und das wars.
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Bis auf kleine Querelen zwischen erwachsenen Rüden und Halbstarken, die auch meistens mit einem gegenseitigen Anspringen, Aufbäumen und kurzem Anknurren abgetan waren, habe ich beim Otter bisher keine Kämpfe gesehen. Fremden Hunden gegenüber sind sie entweder vollkommen neutral, oder aber freundlich reserviert.
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Geknurrt wird als Abwehr-Geste relativ schnell, aber unvermittelte Angriffe wie sie bei vielen anderen Hunden, vor allem bei einigen Terriern an der Tagesordnung sind kennt man bei Otterhounds eigentlich nicht. Einfach überwältigend ist ihre Freundlichkeit Menschen gegenüber. Sie sind nicht nur kinderlieb, sondern kinderfest! Was heißen soll, daß ich selten Hunde erlebt habe, die so geduldig auf Kinder-auch fremde, wüst mit ihnen umgehende-reagiert haben wie Otter.
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Alte Otterhoundpostkarte aus England
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Doch sollte man mit solchen Pauschalisierungen vorsichtig sein. Wie bei jedem Hund kommt es auch bei den Hounds auf eine optimale Sozialisierung im Welpenalter an.
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Kommentarlos!!!!
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Auch der Otterhound ist so ein Arbeitshund, der jeder Spur, die er findet mit Eifer und Passion nachgeht. Durch sein Plüschhund-Aussehen und seine ruhige, gelassene Art wird dies oft vergessen. Da der Otterhound ein sehr selbständiger Hund mit einer gehörigen Portion Neugier ist, sind unangeleinte Waldspaziergänge eine Tortur. Man muß den Otter permanent im Auge behalten, da eine einmal aufgenommene Spur kompromißlos verfolgt wird.
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Hat er erstmal die Nase unten, ist auch der besterzogendste Otterhound nur schwer abzurufen. Wo wir bei dem Thema Erziehung angelangt wären. Wie bei allen Hunden ist es auch beim Otter wichtig, eine von Anfang an konsequente Erziehung anzustrebenDie Hunde sind sehr dickköpfig und lernen nur was sie wollen, das jedoch sehr schnell. Was nicht heißen soll, daß man sich darauf immer verlassen kann. Mit unnötiger Härte braucht man den Sensibelchen allerdings auch nicht zu kommen.Für Schutzdienst ist er Gott sei Dank vollkommen ungeeignet
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Im Wald nur mit langer “Klepperschnäpper
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Er ist immer freundlich zu Fremden, so auch zu etwaigen Einbrechern. Er benutzt sein Gebiß eigentlich nur zum Fressen. Das bei vielen Hunden zu beobachtende Schütteln von Spielzeug, was das Totschütteln von kleinen Beutetieren immitiert, kennen Otter überhaupt nicht. Spielzeuge werden nur spazieren getragen und nicht zerstört. Wie häufig bei Meutehunden zu beobachten, neigt auch der Otter zum Klauen. Jede Art von Nahrung muß gut vor dem gefräßigen Maul gesichert werden. Auf seinen Beutezügen entwickelt er ausgefallene Techniken zum öffnen von Türen und zum überwinden von Hindernissen. Da er ein sehr geselliger Bursche ist, wäre es optimal, wenn man den Otterhound zusammen mit mehreren Hunden hält.
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Der Otterhound ist ein Hund für Menschen, die gern in der Natur unterwegs sind und von ihrem Hund keinen Kadavergehorsam verlangen. Seine positiven Charaktereigenschaften überwiegen bei weiten seine Dickköpfigkeit, so daß man den Otterhound, solange er gefordert und beschäftigt wird, als optimalen Familienhund bezeichnen kann. Nicht unerwähnt bleiben sollte jedoch, daß der Otter nichts für Reinlichkeitsfanatiker ist, da er in jede Pfütze, jeden Tümpel springt und immer einen Teil der Natur mit Nachhause schleppt
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Sabberbart
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